mein kopf raucht.
ich will schreien, aaaaah, aaaaaaaaaaah! aber ich kann nicht. viel zu viel passiert im moment. M will nach deutschland kommen nächsten monat und mit mir nach irland fliegen in den herbstferien.
wieder und wieder schickt er bilder, und ein jedes scheint unwiderstehlicher als das zuvor. immerhin zeigt er sich nun auch bekleidet, ein fortschritt. so nette worte, kaum zu glauben. ob er wohl wirklich auch nur den hauch einer ahnung hat für wie lange ich in tagträumen versinke, wenn er so beiläufig von unserer ersten begegnung redet?
"i still remember that night we met...all the other guy walk near you like a bee to a flower...so funny!
a few months ago while i was cleaning my room i found the heart stone you give me...
you are as i remember...the same nice girl, the same smile,the same amazing eyes i remember(i've got a camera inside my head too..:D)..."
sollte ich von dem moment berichten, an dem unsere blicke sich zum ersten mal trafen, würde ein ganzes buch daraus werden.
das mit ihm nimmt mich und meine gedanken sehr ein, allerdings übertüncht es nicht das gefühl, dass ich den weg der veränderung gehe. wann immer ich im fahrstuhl stehe beschleicht mich das erste gefühl der abneigung, sobald ich unser apartment betrete will ich mich nur noch umdrehen und dem portier auf nimmer wiedersehen zuwinken. das geht so nicht.
im moment überlege ich, ob ein ganz neuer anfang in australien nicht das richtige für mich sein könnte. weg von M, von zerbrochenen freundschaften, besitzergreifenden und erwartungsvollen eltern, weg von all den dingen, die so richtig weh tun, weg von meiner scheinidentität... ich kann nicht einmal erklären, warum ich nach australien will. es ist nur ein gefühl. wenn sich mein kopf weiterhin von den rasant durch die gegend schwirrenden gedanken (die mich größtenteils unglücklich machen) überlastet fühlt, dann hau ich ab. die frage ist, ob das auch nur ein fragment einer guten lösung ist...
Tiffy