er ist weg.
er ist weg.
durchwirbelt hat er mich und wuuuusch... genauso wirbelsturmartig ist er wieder verschwunden. die zeit seines besuches ist zuende und ich wünschte, er wäre wenigstens noch bis ende des wochenendes geblieben. er konnte nicht - wollte er?
es war... hm, welches wort kann mir helfen? wahrscheinlich kann ich nicht genau in worte fassen, wie wundervoll es gestern abend war. J ist... man könnte sagen "a good guy". es kamen fast keine annäherungsversuche von ihm. nur sein blick, der war eindeutig. so ganz tief und zart und aufmerksam und wenn er mich mal länger angesehen hat, dann kamen da ganz leichte lachfältchen um seine augen.
nur ganz kurz hat er meine hand gehalten - es ist fast, als würden wir nicht in der heutigen zeit leben. so zaghaft und anständig benehmen sich die herren heutzutage jedenfalls nicht oft. dabei war er nicht einmal schüchtern. er ist ziemlich selbstsicher, glaube ich. er weiß genauso gut wie ich, dass die mädchen auf ihn fliegen. und doch ist er kein stück eingebildet. ich könnte jetzt eine charakterisierung von ihm schreiben, mit all seinen bislang offen gelegten wesenszügen, interessen, äußerlichen merkmalen (er sieht fast schon zu gut aus um zu glauben, dass er gerade vor einem sitzt) - aber das macht mich melancholisch. ich sollte mich nicht zu sehr reinsteigern in diese sache.
geredet und gelacht haben wir, fast 3 stunden lang. ich wollte die ganze nacht dort mit ihm sitzen. es ist irgendwie ungerecht: wir waren gerade erst am anfang. wer weiß, was daraus geworden wäre?
und jetzt muss er wieder gehen, weiter studieren. es war zu kurz, viel zu kurz. lieber nie als so kurz. jetzt muss ich mich immer fragen, was geschehen wäre...
ich sollte es einfach oberflächlich betrachten: J hat seinen schirm wieder. c'est tout.
Tiffy
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