under your umbrella...ella...ella
animuli mei,
gerade bin ich durch den park gelaufen. es hat geregnet, aber mir war nach einem spaziergang. manchmal mag ich es, nass zu werden und ganz kalt und dann nach hause zu kommen und mich aufzuwärmen.
nur wenige menschen waren heute dort, ein paar gassigeher und sportler.
umso überraschter war ich, als mein guter freund D mir von hinten die augen zuhielt. nur wenige duften so gut wie er, daran habe ich ihn sofort erkannt. als ich mich umdrehte stand da jemand neben ihm. ein junge mit dunkelbraunen haaren und karamellfarbenen augen. er hat ganz leicht gelächelt.
D hielt es nicht für nötig, uns vorzustellen. aber ich habe keinen ton hervorgebracht, ich weiß nicht weshalb. das ist mir noch nie passiert.
und so hat D mir einen kuss auf die wange gegeben, wollte auf grund des regens und irgendeines unibesuches schnell weiter und ist gerade losgelaufen, als der fremde junge mir ohne ein wort seinen schirm in die hand gedrückt hat, um dann D hinterherzulaufen. einfach so. ein schiefes lächeln hat er mir über die schulter zugeworfen und dann war er einfach weg.
ich habe den gesamten schirm abgesucht nach etwas, das auf seinen namen schließen lässt (nichts), und D getextet, dass er sich bei mir melden soll (was er bislang nicht getan hat).bislang herrscht also noch dunkel und ich kann diese augen und das unsymmetrische lächeln und die verwuschelten haare einfach nicht aus meinem kopf verbannen. hoffentlich kann ich ihm den schirm schon morgen persönlich wiedergeben.
natürlich war es verdammt unvernünftig, im angekränkelten zustand durch den regen zu wandern. manchmal bin ich einfach ein dummerchen. mein hals kratzt und ich niese und tagträume. von diesem verdammt wunderschönen kerl.
ich glaube ich schmeiße die restlichen pläne für heute und bleibe einfach zuhause. eigentlich soll ich mich noch mit ein paar leuten aus meiner schule treffen, die mich beim herbstkonzert begleiten mit ihren wundervollsten instrumenten.
davon habe ich noch gar nicht erzählt: ich konnte mir tatsächlich 15 minuten ganz allein für meine lieder erkämpfen. bei unserem alljährlichen konzert mitte herbst wird geld für die schule gesammelt und es ist verdammt schwer, es auf die bühne zu schaffen. ich freue mich schon sehr. ich mag die vision von mir an einem weißen flügel mit einem miniorchester im hintergrund. ich glaube das wird famos. und doch ist mein hals zu kratzig um heute zu proben.
ich bin gespannt, was der geheimnisvolle regenschirmspender mir heute nacht für träume bringt...
Tiffy
gerade bin ich durch den park gelaufen. es hat geregnet, aber mir war nach einem spaziergang. manchmal mag ich es, nass zu werden und ganz kalt und dann nach hause zu kommen und mich aufzuwärmen.
nur wenige menschen waren heute dort, ein paar gassigeher und sportler.
umso überraschter war ich, als mein guter freund D mir von hinten die augen zuhielt. nur wenige duften so gut wie er, daran habe ich ihn sofort erkannt. als ich mich umdrehte stand da jemand neben ihm. ein junge mit dunkelbraunen haaren und karamellfarbenen augen. er hat ganz leicht gelächelt.
D hielt es nicht für nötig, uns vorzustellen. aber ich habe keinen ton hervorgebracht, ich weiß nicht weshalb. das ist mir noch nie passiert.
und so hat D mir einen kuss auf die wange gegeben, wollte auf grund des regens und irgendeines unibesuches schnell weiter und ist gerade losgelaufen, als der fremde junge mir ohne ein wort seinen schirm in die hand gedrückt hat, um dann D hinterherzulaufen. einfach so. ein schiefes lächeln hat er mir über die schulter zugeworfen und dann war er einfach weg.
ich habe den gesamten schirm abgesucht nach etwas, das auf seinen namen schließen lässt (nichts), und D getextet, dass er sich bei mir melden soll (was er bislang nicht getan hat).bislang herrscht also noch dunkel und ich kann diese augen und das unsymmetrische lächeln und die verwuschelten haare einfach nicht aus meinem kopf verbannen. hoffentlich kann ich ihm den schirm schon morgen persönlich wiedergeben.
natürlich war es verdammt unvernünftig, im angekränkelten zustand durch den regen zu wandern. manchmal bin ich einfach ein dummerchen. mein hals kratzt und ich niese und tagträume. von diesem verdammt wunderschönen kerl.
ich glaube ich schmeiße die restlichen pläne für heute und bleibe einfach zuhause. eigentlich soll ich mich noch mit ein paar leuten aus meiner schule treffen, die mich beim herbstkonzert begleiten mit ihren wundervollsten instrumenten.
davon habe ich noch gar nicht erzählt: ich konnte mir tatsächlich 15 minuten ganz allein für meine lieder erkämpfen. bei unserem alljährlichen konzert mitte herbst wird geld für die schule gesammelt und es ist verdammt schwer, es auf die bühne zu schaffen. ich freue mich schon sehr. ich mag die vision von mir an einem weißen flügel mit einem miniorchester im hintergrund. ich glaube das wird famos. und doch ist mein hals zu kratzig um heute zu proben.
ich bin gespannt, was der geheimnisvolle regenschirmspender mir heute nacht für träume bringt...
Tiffy
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