zwischenbilanz

Veröffentlicht auf von Tiffy

zwischenbilanz meiner geschäftlichen laufbahn: zero. niente.
nur gedanklich bin ich weiter gekommen: das, was ich tue, muss mit meinen ethischen richtlinien definitiv übereinstimmen.
bislang will mich nur das modegeschäft haben. das habe ich bislang abgelehnt. meiner meinung nach tun die designer und models nämlich (neben der kunsterschaffung wohlgemerkt) vor allem eines: der welt etwas vorgaukeln. warum geht der schöpfer eines modelabels in die geschichte ein? was hat er bewirkt? genau: tausende kleiner teenagermädchen wollen so sein wie seine models, fühlen sich zu dick, geben ihr letztes geld aus für seine mode oder denken, ohne kleidung seines labels wenig wert zu sein.
zeitgleich schuftet ein entwicklungshelfer in afrika, baut wasserversorgungen auf, unterrichtet, oder versucht medizinisch etwas zu erreichen. merkwürdig, dass niemand seinen namen kennt auf dieser welt.
so. ich mache nicht mit bei all dem. ich werde kein model, nein. egal wieviel geld sich damit machen ließe.
es sei denn... es sei denn man würde etwas anders machen. unperfekte high fashion. third und second hand. stoffe aus fairem handel, wenn überhaupt neu. da ist im moment meine überlegung.
mein d hat mir startkapital zugesichert ( wahrscheinlich würde es schon reichen, wenn ich meine geliebten Sandalen von Lulu Gusiness verkaufen würde :D ). aber das geht mir zu schnell. wenn dann richtig. trägt irgendjemand solche mode?
es gäbe einen designer und zwei fotografen, die an einer zusammenarbeit interessiert sind. verrenne ich mich?
ich muss weiter darüber nachsinnen. denn irgendwie ist und bleibt die modebranche die modebranche. ich will eher etwas wohltätiges. eine organisation vielleicht. eure meinung? bitte?

ich hoffe es macht heute nacht *pling* und die zündende idee "strikes my head".

T to the Iffy

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Creepy-Crawly 10/01/2008 20:06

OMFG...ist die dürrO_o
Möge mal bitte jemand einen Arzt rufen und diese arme Frau an einen Tropf zur künstlichen Ernährung anschließen???

lalalalla 10/01/2008 10:52

das is ja wiiiiiderliiiiich!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

believe in you 09/30/2008 23:59

Kennst Du Robin Hood?

Faktisch gesehen war er ein Verbrecher, ein Bandit. Genau genommen aber ging er in die Geschichte ein, nicht auf Grund der Taten oder Handlungen, sondern wegen der zu Grunde liegenden Motivation, - dem Ziel, - was hinter alle dem steckte.

Die Legende sagte, dass Robin Hood den Reichen das Geld nahm, um es an die Armen und Bedürftigen zu verteilen, von denen dieses ursprünglich stammte.

Auf Grund der neuen Herrschaft waren die Steuern viel zu hoch. Die Menschen mußte das letzte Hemd geben. Der Hof veranstaltete auch Wettbewerbe mit Preisgeldern, die Robin regelmäßig gewann, so wie es überliefert wird. Er verstand es sich zu verkleiden, so dass niemand ihn als den "Bandit aus den Wäldern" ausmachen konnte.

Aber er verschonte auch, wenn dieses möglich war, das Leben seiner Gegner. Es ging ihm zum Beispiel nie darum, Macht an sich zu reißen und er nutze seinen heimlichen Ruhm innerhalb der Bevölkerung auch nicht, um den Thron zu erklimmen. Er handelte selbstlos und gerecht aus innerer Überzeugung und für einen König, den er - so wie viele andere auch - sehnlichst zurückerwartete.

Dieser sollte die Ordnung wiederherstellen. Robin Hood konnte sich - wenn man die Überlieferung genau betrachtet - vor allem durchsetzen, weil er nie Ziele hatte, wie z.B. die Welt zu ändern oder Menschen zu einem Glauben zu zwingen, - sondern weil er einfach handelte und lediglich dafür sorgte, dass die Güter des Landes so verteilt wurden, dass niemand Hunger oder Durst zu leiden hatte, oder gar frieren mußte.

Wie würde ein moderner Robin Hood wohl aussehen? ;-)

Contra-Magerwahn 09/30/2008 18:25

Das Finde Ich Gut, Das Du Die Magermodels Nicht Unterstützt-Sicher Gibt Es Auch Korrekte Wege Im Modegeschäft.